Meldungen aus dem Kreisverband Paderborn

Gedenken an die Ankunft der ersten sowjetischen Kriegsgefangenen in Hövelhof

Vor 80 Jahren erreichten die ersten Züge mit Kriegsgefangenen diesen Bahnhof

Der Volksbund gedenkt der verstorbenen sowjetischen Kriegsgefangenen im Zweiten Weltkrieg.

Hövelhof/Essen. Zum Gedenken an die Ankunft der ersten Transporte vor 80 Jahren fand am 23. Juli 2021 am Bahnhof Hövelhof eine Veranstaltung im Namen des Volksbundes statt. 
Am 22. Juni 1941 begann im Zweiten Weltkrieg der deutsche Überfall auf die Sowjetunion. Bereits am 10. Juli 1941 traf der erste Transport mit sowjetischen Kriegsgefangenen am Bahnhof in Hövelhof ein. Die meisten sowjetischen Kriegsgefangenen kamen in Güterzügen an und mussten dann auf dem sogenannten "Russenweg“ oder "Russenpatt " zum Kriegsgefangenlager "Stalag 326 (VI K)" in Stukenbrock – Senne gehen. 
Sowohl der Kreisvorsitzende des Volksbundes, Manfred Müller, als auch der Bürgermeister der Gemeinde Hövelhof, Herr Michael Berens, und der Landrat des Kreises Paderborn, Christoph Rüther, erinnerten in Ihren Redebeiträgen an das unsagbare Leid der sowjetischen Kriegsgefangenen, welche oftmals das Lager in Stukenbrock gar nicht erreichten. Gleichzeitig richteten die Redner den Blick auch in die Gegenwart, „gegen das Vergessen“, und in die gemeinsame Zukunft.

Zur Erinnerung an die Ankunft der zahlreichen sowjetischen Kriegsgefangenen ist seit 1989 eine Gedenktafel am Bahnhofsgebäude in Hövelhof angebracht.

Weitere Informationen des Kreises finden Sie hier. 

Lesen Sie auch den Bericht des WDR über die Veranstaltung.

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